ANIMA INGOGNITA

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Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen
Johann Nepomuk Nestroy

 AI Vis K Lesez s 2     Der Verein ANIMA INCOGNITA wurde im Jahre 2008 gegründet. Seine Tätigkeit 
     ist nicht auf Gewinn gerichtet und bezweckt die Festigung der kulturellen
    und sprachlichen Verbindungen zwischen West und Ost. Der Verein will
    einen Beitrag zur Verständigung und zum gegenseitigen Respekt in einem vereinten
    Europa leisten im Hinblick auf die Förderung von Kunst und Kultur,
    die Bereicherung des kulturellen Lebens und die Förderung der Kommunikation
    zwischen „alten“ und „neuen“ ÖsterreicherInnen.

    In vergangenen Jahren wurden von unserem Verein mehrere Veranstaltungen
    organisiert – von Russischseminaren (mit dem Schwerpunkt:
    Kultureller Austausch), über Lesungen bis zur Herausgabe von Anthologien.

     Diana Wiedra, Obfrau des Kulturvereins

 

 

UNSERE ZIELE

Die Traditionen des Landes, in dem wir leben, - über die bloße Wahrnehmung hinaus - verständlich zu machen, damit sie leichter und auch sinnvoll in Beziehung zu anderen Traditionen gesetzt werden können.

 

 

 

 

All.e Zasammen

 Zum Titel unseres Kulturvereins

ANIMA INCOGNITA

Der Name bedeutet aus dem Lateinischen übertragen: Unbegreifliche Seele.
An der Spitze unserer Vorträge, Seminare und Lesungen stehen Gefühle. Menschliche Gefühle, denn gerade sie regieren die Welt! Womit immer sich ein Mensch beschäftigt, wonach er auch strebt – sei es Reichtum, neue Entdeckungen oder Liebesbeziehungen – alles das nur wegen jener Gefühle, die er vom Ergebnis seiner Bemühungen erhofft.
Am Anfang unserer Webseite sehen wir das berühmte Bild von W.M. Wasnezow „Sirin und Alkonost“ („Das Lied der Freude und der Trauer“). In der orthodoxen Tradition ist Sirin ein zweigeschlechtlicher Halbmensch-Halbvogel, er singt solch süße Lieder, dass der Zuhörende den Verstand verliert und infolgedessen umkommt. Vogel Sirin ist eine Verkörperung der unglücklichen Seele, sein Name ist leicht mit dem der griechischen Sirenen zu verbinden. Der Vogel Alkonost hingegen verkörpert Gottes Barmherzigkeit und die göttliche Vorsehung. Die Herkunft von Alkonost kann man mit der griechischen Legende über Königin Alkyone, der Tochter des Gottes der Winde, Aiolos, verbinden. Alkyone versuchte vergeblich, ihrem Ehemann, König Keyx, von der Meeresreise abzuraten. Keyx gerät in einen Sturm und kommt mit seinem Gefolge ums Leben. Alkyone wartet viele Monate auf ihn. Als das Meer seinen Körper endlich ans Ufer spült, steigt sie auf einen Felsen und wirft sich in die See. Aber die Götter erbarmten sich und verliehen ihr Flügel.
Der Gesang Alkonosts ist fröhlich, er erzählt vom Paradies auf Erden, während der Gesang des Vogels Sirin sehr traurig ist, denn er beweint das verlorene Paradies und sehnt sich nach der Rückführung in den Himmel. Sirin und Alkonost sind unzertrennlich, wie Kummer und Freude in der menschlichen Seele.
Literatur und Seele sind ebenso untrennbar miteinander verbunden. Wir alle wissen sehr gut, dass über die Jahrhunderte nur jene Werke Bestand haben, in denen es vor allem um Seele, Gefühle und Leidenschaften geht. Sogar in unserer pragmatischen Zeit hat dieses Thema nichts an Aktualität verloren. Schriftsteller sind eine Art Forscher, die versuchen, die unbegreifliche Menschenseele zu ergründen. Unser Kulturverein versucht, ihnen Möglichkeiten zu bieten, ihre Erkenntnisse mit dem Rest der Welt zu teilen.

Anima incognita Kulturverein
ZVR 412304817

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