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FARBE UND GEFÜHL – KÖRPER UND SEELE

Im Rahmen der Ausstellung „Farbe und Gefühl – Körper und Seele“ mit 21 Künstlern und Künstlerinnen aus Israel hat der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien zahlreiche Events organisiert. Langjähriger Kooperationspartner für die Organisation von Lesungen ist Anima Incognita. Der Verein zeichnet verantwortlich für den Themenabend „Ein Brief ist mehr als ein Brief“ mit insgesamt zehn Autoren und Autorinnen:

Gerhard Blaboll, Hannes Margreiter, Andrea Roitner,  Ingrid Schramm, Petra Sela, Clementine Skorpil, Michael Stradal, Magdalena Tschurlovits, Christine Tippelreiter,  Moderation: Christine Nyirady

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Noch bis Samstag, 26. Mai 2018, läuft die Ausstellung „Farbe und Gefühl – Körper und Seele“ im Kunstraum der Ringstrassen Galerien, 1010 Wien.

Etwa ein Drittel der Aussteller sind zur Eröffnung vor zwei Wochen aus Israel angereist. Die Vorsitzende von Anima Incognita war an diesem Abend als Fotografin dabei und bringt hier eine kleine Auswahl.

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Alle Details über die Ausstellung im Kunstraum, 1010 Wien, Kärntnerring

11-13 / 144 finden sich auf der Webseite der Galerie:

http://kunstsammler.at/events/496-farbe-und-gef%C3%BChl-k%C3%B6rper-und-seele.html

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"ECHT WIEN"

„DAS KUHÄUGIGE KAMEL“

 Mi, 23. Mai 2018, 16:00 Uhr

Neue Wienerlieder und feinster Wiener Schmäh

Schloss Wilhelminenberg, Savoyenstraße 2, 1160 Wien

mit: Herbert Bäuml & Franz Horacek & Gerhard Blaboll

Info: Freie Eintrittsspende; Info: 01 4858503http://www.blaboll.at/

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14. März 2018

Liebe Freunde!

 Heute; an dem Tag der Präsentation unserer neuen Anthologie Anima möchte ich im Namen des Anima incognita Kulturvereins Ihnen für Ihre Treue und Ihr Interesse an unseren Veranstaltungen danken.

Vor allem möchten wir unseren wunderbaren, großzügigen Gastgebern herzlichst danken: Hubert und Marina Thurnhofer, den Besitzern dieser wunderschönen Räumlichkeiten. Ihre Bildergalerie hat sich innerhalb weniger Jahre als eines der bedeutendsten Kulturzentren Wiens etabliert.

 Ein paar Worte zur Geschichte.

2016 hat Anima incognita mit einer Reihe von Veranstaltungen zum fast vergessenen Thema „LIEBE“ begonnen. Wie wir heute sehen können, war sie die erste Schwalbe, die auf ihren Schwingen den Frühling ins Land brachte: das Thema Liebe kehrt langsam in die Lesungen anderer Vereine zurück und das freut uns.

Als Ergebnis unserer damaligen literarischen Abende fanden zwei Anthologien sozusagen in der Geschichte der österreichischen Literatur ihren Platz.

Weitere Veranstaltungen konnten ebenfalls großen Erfolg verzeichnen: „Mein schönes Wien“ und „Weihnachtsgeschichten“, an denen mehrere namenhafte Autorinnen und Autoren teilgenommen haben.

Alle unsere Veranstaltungen sind durch Videos und Fotos auf unserer Homepage dokumentiert.

 Erlauben Sie mir nun einige Worte zu den Plänen unseres Vereins für das Jahr 2018:

Heute präsentierten wir unsere dritte Anthologie ANIMA.

Dabei möchte ich besonderes Magdalena Tschurlovits für ihre Hilfe bei der Herausgabe unserer Anthologien danken.

 Die kommende Anthologie trägt den Titel EIN TAG MEINES LEBENS.

 Außerdem die folgenden drei literarischen Abende sind in Planung:

 Die Lesung „EIN BRIEF IST MEHR ALS NUR EIN BRIEF“, vorgesehen für Ende April. Sie wird dem einhundertjährigen Jubiläum der Allerersten Internationalen Luftpostlinie gewidmet. Wussten Sie schon, dass diese Linie von Wien über Aspern – Ölmötz – Krakau – Lemberg bis nach Kiew ging?

Briefe haben – zusammen mit Tagebüchern – schon immer Literaten inspiriert und wurden eines der beliebteste Thema in der Literatur.

Die Lesung zu „TECHNIK UND LITERATUR“, wird für September geplant. Sie wird wieder einem doppelten einhundertjährigen Jubiläum gewidmet sein: dem des weltberühmten Wiener Technischen Museums, sowie dem des allgemeinen Wahlrechts in Österreich.

Es ist klar, dass schnell wachsende industrielle Entwicklung und Frauenrechte fest miteinander verbunden sind: Beide prägten gemeinsam in großem Ausmaß Kunst und Literatur.

 Unsere – würde ich sagen – wichtigste Veranstaltung dieses Jahres trägt den Titel

„LEB WOHL, HABSBURG – HALLO, HABSBURG!“ und ist für November vorgesehen.

Im Jahr 1918 hat der letzte österreichische Kaiser abgedankt, damit begann die Geschichte der Österreichischen Republik. Aber je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher werden nostalgische Gefühle. Bei dieser Lesung wird Nostalgie Raum gegeben.

 Das Ziel aller dieser Veranstaltungen: Vor allem Tradition und Geschichte des Landes, in dem wir leben, zu pflegen und sie – über die bloße Wahrnehmung hinaus – verständlich zu machen. Denn, wie Heinrich Heine sagte: Die Vergangenheit sei die eigentliche Heimat der Menschenseele.

 Ich würde anfügen, auch der Seele eines Volkes.

Denn ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft. In dem Sinne, dass gerade die Vergangenheit zur Selbstidentifikation eines Menschen gehört. Sie ist sein Wurzelsystem. Wenn man nur im Heute lebt, ist man nicht fähig, Ewigkeit zu begreifen bzw. die Zukunft zu verstehen, die über den Horizont unserer körperlichen Existenz weist.

Ein Mensch, der sich hingegen als ein Teil einer vieltausendjährigen Geschichte versteht, begreift auch, dass in seinem Leben Ziele und Aufgaben Platz haben dürfen, die weit über die Grenzen seines eigenen Lebens hinausgehen.

Ich würde das als ewiges Leben bezeichnen.

Wir laden Autoren und Autorinnen ein, die zu diesen Themen etwas beitragen möchten, sich für unsere weiteren Lesungen zu melden. Das betrifft auch die Anthologien. Die Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

 Unser Verein ist noch sehr jung. Um erfolgreich weiterarbeiten zu können, braucht er Ihre Unterstützung – ideale, in der Form neuer Ideen, Denkanstöße und Vorschläge, jedoch auch materielle, für die wir uns vorab herzlich bedanken möchten: Schenken Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit unserem Spendenkörbchen.

 Auch ganz wunderbar wäre, fänden sich unter Ihnen Personen, die Möglichkeiten sehen, bei unseren weiteren Veranstaltungen kleine Buffets zu sponsern oder unseren Verein mit Medien- Foto- Video -bzw. Bürotechnik zu unterstützen.

 Wir laden Sie heute ein, einen ganz besonderen Wein zu genießen, der aus dem sonnigem Kolchis kommt: So nannten die alten Griechen das heutige Georgien. Georgische Weinkultur ist sehr alt und eigenständig. Georgische Weine werden aus Rebsorten gewonnen, die zum UNESCO- Weltkulturerbe zählen.

Präsentiert werden sie von der Firma „gWino“ und ihrem Leiter Mamuka Beriashvili.

Diana Wiedra